Die Spur der Gedanken

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An schlafende, längst schon vergessene Ort
Entführt mich die Spur der Gedanken:
In alten Regalen, zu Büchern gebunden,
Ruht welkes Papier - es entfachte
Das Blut vieler Enkel und Töchter, es brachte
Erlösung von schmerzenden Wunden
Und ließ sie in Richtung des Sonnenlichts wanken;
Am Gehstock der stützenden Worte.,

Mit staubigen, krummen, vergoldeten Rücken,
Zu schwach für die brennenden Lasten
Bezwangen sie Zweifel, erklommen sie Türme
Und stießen auf mächtigen Flügeln
Hinab, um die Mächte des Feindes zu zügeln,
Wie Flammen im Atem der Stürme -
Sie kannten nicht Feigheit, den Tod noch das Rasten,
Sie kannten nur edles Verzücken.

Verweht mir der Wind auch die brechenden Seiten,
Verstummt auch das Lied in den Straßen -
Die Fenster, in denen die Menschen einst saßen,
Erzählen von anderen Zeiten.

Vielleicht wird die Zukunft, tief in ihren Reihen,
Den Einen, die Einem das finden -
Gekommen, um uns von der Schmach zu befreien,
Die Dürrezeit zu überwinden.


Autor(es): Alexander Kaschte

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